Technik zur rechnergesteuerten und ökologisch verträglichen Entfernung von Sedimenten aus Gewässern
Eine der wesentlichsten Ursachen für eine schlechte Wasserbeschaffenheit ist die Ansammlung von Sedimenten mit hohem organischen Anteil und gegebenenfalls Schadstoffeinlagerungen. Die Rücklösung von Nährstoffen und Schadstoffen aus den Sedimenten führt häufig zum Erfordernis einer Nutzungsbeschränkung des Gewässers, im Einzelfall gar zur Aufgabe.
Die Entfernung der Sedimente und des darin akkumulierten Nährstoffpools, eine in der Seenrestaurierung häufig
angewandte Technologie, eignet sich gut und immer dann,
wenn schnell und wirkungsvoll die Freiwasserzone zu vergrößern und Nährstoffe
nachhaltig aus dem Gewässer zu
entfernen sind. So können auch weitgehend verlandete
Teiche und Seen wieder renaturiert werden.
Bislang bekannte Techniken sind einerseits die Trockenentschlammung mit Schiebeschild oder Greifer in trockengefallenen flachen Gewässern und andererseits der Einsatz von
Greifern, verschiedenen Schwimmbaggern oder Saugspülbaggern im Unterwasserbetrieb.
Diese Technik ist im allgemeinen groß, schwer und starr - und teuer. Sie ist kaum in sensiblen Bereichen oder zur Entnahme ausgewählter Sedimentfelder und -schichten einsetzbar.
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